
Die bauma ist die größte Messe der Welt, und in München merkt man das nicht nur auf dem Messegelände selbst, sondern in der ganzen Stadt. Über eine halbe Million Besucher in sieben Tagen bedeuten: Hotels bis Augsburg ausgebucht, Taxis vergeben, die U6 überfüllt. Wer zur bauma anreist, hat sein Hotel deshalb oft weit außerhalb.

Die ISPO fällt in die kälteste Zeit des Jahres, und das ist der praktische Kern dieser Seite. Ende Januar in München bedeutet Schneematsch, Dunkelheit ab halb fünf und Taxis, die niemand bekommt. Wer morgens um acht mit Musterkoffern zum Messegelände nach Riem will, merkt das sofort und schmerzhaft.

Die IAA Mobility ist die einzige große Münchner Messe, die an zwei Orten gleichzeitig stattfindet. Die Fachmesse läuft auf dem Gelände in Riem, der Open Space verteilt sich über die Innenstadt: Odeonsplatz, Königsplatz, Wittelsbacherplatz, Ludwigstraße. Zwischen beiden liegen vierzig Minuten und die halbe Stadt.

Die electronica ist die Weltleitmesse der Elektronik und findet alle zwei Jahre im November in München statt. Das Publikum ist international und fachlich: Einkäufer, Entwickler, Ingenieure, viele davon aus Asien. Für die meisten von ihnen ist München eine Stadt, die sie alle zwei Jahre für vier Tage sehen.

Die EXPO REAL ist keine Messe, auf der man schlendert. Drei Tage, in denen die Immobilienbranche Europas ihre Jahrestermine abarbeitet, oft im Zwanzigminutentakt und an drei verschiedenen Ständen hintereinander. Wer hier einen Termin verpasst, holt ihn nicht nach, sondern verschiebt ihn auf nächstes Jahr.

Die BAU ist die Weltleitmesse für Architektur und Baustoffe und findet alle zwei Jahre im Januar auf der Messe München statt. Rund 200.000 Fachbesucher in fünf Tagen, dazu tiefster Winter: Das bedeutet volle Hotels, vergebene Taxis und eine U6, in die man mit Musterkoffern nicht einsteigen will.